Verschönerungsverein Völlan
Freizeit Sehenswertes
Sehenswertes

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Neben dem Widum liegt ein kleines, mit sehr viel Hingabe gestaltetes Museum. Die gesammelten Objekte und Materialien vermitteln dem Besucher einen anschaulichen Eindruck, wie die Bauern früher lebten. Es wird auch nicht verschwiegen, wie mühevoll die Arbeit und das Leben einmal waren. Ausgestellt werden eine Bauernstube mit Herrgottswinkel und Ofenbank, eine Vielfalt an Werkzeugen des bäuerlichen Alltags, mit denen man sich auch in vorindustrieller Zeit zu helfen wusste: Hacheln, Brecheln, diverse Mühlen, Ölpresse, Butterkübel, Nudelpresse, Dreifuß, Blasebalg u.v.a.m.

Im Sommer 1977 wurde die Restaurierung des zum Widum gehörenden Nebengebäudes Dank der drei Herren Horst Griesner, Karl Frei und Pfarrer P. Rudolf Lantschner vollendet und das Museum eröffnet.

 

Brotbacken im alten Bauernofen

Öffnungszeiten im Bauernmuseum Völlan (Badlweg 2, neben Widum):
Osterdienstag bis Allerheiligen.
Dienstag 14 - 17 Uhr, Freitag 14 - 17 Uhr,
Sonntag 15 - 17 Uhr

Tel. 0473 56 80 78

 

Am 16. und am 22. Oktober 2009, jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr wird nach alter Tradiition Bauernbrot gebacken.

Am 18. Oktober 2009 von 11:00 bis 17:00 Uhr Vorführung des alten Handwerks des Flechtens. Geflochten werden der "Keschtnriggl" und die "Erd-Penn".

 

Museumsverein und Verschönerungsverein Völlan freuen sich auf
Ihren Besuch im Museum 

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Die Mayenburg wurde vor 1200 erbaut, erstmals 1229 urkundlich erwähnt ("Castrum Mayberch"). Um 1241 wurde die Mayenburg im Besitz der Grafen Eppan-Ulten erwähnt; 1650 wurde sie von Veit Benno Graf Brandis groß ausgebaut; die zinnengekrönte Ringmauer umschließt zwei geräumige Burghöfe mit dem Palas und anderen Bauten. Die Burgkapelle und der darüber liegende Wohnraum zeigen Spuren von Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jh.

Die Burg ist Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Textquelle: Gemeinde Lana

 

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Patrozinien zum hl. Severin von Köln sind in Tirol selten. Severin von Köln war als Nachfolger des Euphrates, der auf der Synode von 346 abgesetzt wurde, Bischof von Köln. Als sein Zeitgenosse Martin von 'Tours starb, vernahm Severin der Legende nach Engelsgesang in den Kirchen seiner Stadt. Am Völlaner Altarblatt scheint wohl deshalb neben dem Kirchen­patron auch der hl. Martin auf. Unter Severins Amtszeit fiel Köln in die Hände der Franken. Er verstarb am 23. Oktober 397. Der Gedenktag fällt auf seinen Todestag.

Historisch abgesicherte Notizen zur Kirche fließen spärlich. Die Ersterwähnung fällt am 4. Januar 1295 an. Konrad Helbenich, Richter auf Mayenburg, vermachte der Kirche von Völlan, »dem gueten St. Severin und St. Nikolaus und den anderen Heiligen, die da rasten in der Kapelle auf den Berge zu Völlan«, einen Weinberg in der Vill bei Lana. Der Baukern dürfte jedoch wesentlich älter sein.

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