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scheint Völlan zu ersten Mal in Urkunden auf. Die Schreibung des Ortsnamens war anfangs recht unterschiedlich (Follano, Fulanum, Fullum, Föllan und Völlan um 1315 ? 1369).

 

1424 Fölan, 1394 Föllan, 1369 Völlan, 1281 Vollan, 1266 Fullun (Wirtemb. Urkb. 6, 279) 1210
Fulanum Uf. 11, 1189 in Follano (Font. rer. austr. 5, 86);

ital. Foiana: 1419 in Foyana (A. Proveis),
1293 de valle Foiane (A. Tisens). Uf. 11 Fulianum vom PN. Fulius.


Gerichtlich war Föllan geteilt; der etwas größere Teil gehörte zum Gerichte Tisens, das später mit
der Feste Maienburg verbunden war, die kleinere Hälfte zum Gerichte Stain unter Lewenberg
.
1831 wurden beide Teile mit dem Gerichte Lanan vereinigt.
An der Ehaftáding der Gerichtsgemeinde Tisens nahmen die betreffenden Föllaner teil und es
wurde aus ihnen ein Gerichtsgeschworner und ein Ausschuß im Gericht gewählt.
Die Markgenossenschaft, zu der beide Teile gehörten, bestimmte beim Dorfrecht an der Volten
nach geordneter Reihenfolge den Dorfmaister, Kreuztrager und zwei Waldbeschauer. Der Größe
nach wurden früher
höfer, halbhöfer und séldner unterschieden (W. 174), jetzt weiß man nur mehr
von ganzen und halben Gemeinderechten.

 

Quelle: aus dem Archiv für Österreichische Geschichte, 101. Band, II. Hälfte